Eltern werden ist nicht schwer – Eltern sein dagegen sehr. Das beginnt manchmal schon vor der Geburt, wenn man sich nicht auf den Namen des Kindes oder die Einrichtung des Kinderzimmers einigen kann. Die Lösung für das erste Problem könnte einfach ein Doppelname sein, für das zweite kann man im Internet in einen Kinderzimmer-Konfigurator ausprobieren, ob sich alle Einrichtungswünsche erfüllen lassen.
Unter Umständen entdeckt man dann sogar die Lösungen für alle Probleme über die man bisher gestritten hat. Will der Papa gleich, dass sein Sohn in einem richtigen Bett schläft, die Mama aber erst einmal ein sicheres Kinderbettchen, kann man sich vielleicht auch auf die wandelbaren und mitwachsenden Kinderbetten einigen. Einzig und allein die Kinderbettmatratzen muss man dann in der jeweiligen Größe kaufen. Überhaupt ist das Kinderzimmermobiliar inzwischen sehr flexibel geworden. So kann z. B. aus einer Wickelkommode später eine Wäschekommode oder ein Schreibtisch fürs Kind gezaubert werden, ein Hochbett gleichzeitig als Klettergerüst und Rutsche dienen oder ein Schrank oder eine Kuschelecke darin verborgen werden. Alles ist möglich und richtig, so lange es die Bedürfnisse des Kindes erfüllt. Jeder Streit vorweg ums Kinderzimmer ist also überflüssig. Später wird das Kind schon sagen, was ihm gefällt oder nicht.
Doch vorher müssen die Eltern erst einmal selbst entscheiden. Aber im Internet bekommt man neben tollen Kindermöbeln auch gleich noch Tipps für die Auswahl der passenden Bettwäsche, Wanddeko, Gardinen oder Rollos, schöne Lampen und Gestaltungsideen für Wände und Fußböden. Je nachdem, wie so ein Online-Kinderzimmer-Konfigurator aufgebaut ist, kann man das Ergebnis seiner Möbel und Farbauswahl auch gleich Online ansehen. Und so wie man beim Kauf der Trauringe gewusst hat „Die sind es!“, wird man dann auch sein Kinderzimmer genau so schön und einzigartig einrichten können.
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